Über 30'000 Kinder erhalten Förderung in Finanzkompetenz
Bildung in Finanzthemen muss viel früher beginnen, als das derzeit geschieht. Das halten Fachleute heute fest. Pro Juventute macht daher auf die Bedeutung von entsprechenden Lehrmodulen für Schulen aufmerksam. Die Stiftung fordert seit längerem die Verankerung des Themas in den Lehrplänen, wie sie kürzlich verabschiedet wurde, und setzt sich mit Schulprojekten für die Prävention der Jugendverschuldung ein. Gemäss aktuellster Zahlen erhalten über 30'000 Kinder zwischen 4 und 12 Jahren Förderung in Finanzkompetenz.
Der Umgang mit Geld und Finanzen soll frühzeitig und verbindlich an den Schulen gelehrt werden. So will es die kürzlich verabschiedete Grobstruktur des Lehrplans 21. Wie wichtig ein solcher Unterricht ist, halten heute Experten fest. Bildung in Finanzthemen müsse viel früher beginnen, sagt Günter Hobein, Professor an der Zürcher Hochschule in Winterthur, der das Finanzwissen von Schweizer Jugendlichen untersuchte, heute in der NZZ am Sonntag. Finanzielles Halbwissen dagegen fördere die Selbstüberschätzung.

