Internationale Konferenz zum Thema Erwachsenenbildung und regionale Entwicklung
Vom 27. bis 29. Oktober 2011 fand in Murten eine internationale Konferenz zum Thema Erwachsenenbildung und regionale Entwicklung statt. Fachpersonen aus 14 europäischen Ländern diskutierten währen drei Tagen über den Aufbau von Lernenden Regionen und wie sich Netzwerke wirkungsvoll zusammensetzen und auf die lokale Umgebung einwirken.
Im Center Loewenberg in Muntellier trafen sich vom 27. bis 29. Oktober Fachleute aus der europäischen Bildungs- und Politikszene und diskutierten über den Nutzen und die Wirkung von Netzwerken. Die internationale Konferenz wurde vom Murtener Stadtammann Christian Brechbühl eröffnet. An der Konferenz wurde aufgezeigt, wie Lernende Regionen aufgebaut werden; Standortförderung und –Stärkung durch Bildung. Vertreter aus 14 Europäischen Staaten stellten Projekte vor und diskutierten zum Thema Lernende Regionen und «Learning Cities». Es sprachen hochkarätige Persönlichkeiten aus ganz Europa wie Prof. Rudolf Tippelt von der Ludwig Maximilian Universität in Deutschland, Dr. Maike Koops, aus der EU-Kommission, Prof. Jin Yang vom UNESCO Lifelong Learning Institute (UIL) in Hamburg, Prof. Michael Osborne von der University Glasgow und Dr. Markku Markkula vom EU Committes of the Region. Die Konferenz war zugleich Projektabschluss von EUROlocal. Das Projekt lief über zwei Jahre. Sinn und Zweck war der Aufbau einer umfangreichen Datenbank (Storehouse) mit Informationen und Anleitungen zum Thema.
Die Konferenz traf den Zeitgeist genau: Auch das UIL wird in den kommenden Jahren Lernende Regionen verstärkt unterstützen und nachhaltig fördern. Prof. Michael Osborne von der Universität Glasgow bestätigte: «Bildung stärkt die wirtschaftliche Entwicklung einer Region und sie fördert gleichzeitig die soziale Eingliederung, insbesondere von benachteiligten Gruppen».
Standortförderung durch Bildung
Die Voraussetzung für den Aufbau einer erfolgreichen Lernenden Region ist die Identifikation aller Beteiligten mit dem gemeinsamen Ziel, eine Struktur aufzubauen, die durch einen gemeinsamen Nenner, die Menschen flexibel und kreativ erreicht, Konkurrenzdenken abbaut und gemeinsame Arbeitsfelder erschliesst. Bildungsinstitutionen vernetzen sich mit den regionalen Partnern aus dem wissenschaftlichen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Umfeld. Dadurch entsteht ein wissensbasierter Wirtschaftsraum, eine Lernende Region.
Weitere Informationen
http://eurolocal.info/
http://www.alice.ch/
http://www.alice.ch/de/sveb/projekte/sensibilisierung/eurolocal/
Fachkontakt: Ruth Jermann, Stv. Direktorin, T: 044 319 71 70, M: ruth.jermann@who-needs-spam.alice.ch
Medienkontakt: Esther Derendinger, Verantwortliche PR & Kommunikation,
T: 044 319 71 67, M: esther.derendinger@alice.ch

