Einfluss von Arbeitsmarktstatus und Bildungsniveau

Einfluss von Arbeitsmarktstatus und Bildungsniveau
Die Auswertung eines Spezialmoduls der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) 2009 durch das Bundesamt für Statistik BFS zeigt, dass 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung an Weiterbildungsaktivitäten teilnimmt.

Trotz dieser hohen Teilnahmequote gibt es aber je nach Arbeitsmarktstatus und Bildungsniveau beträchtliche Unterschiede. Die Teilnahme an der Weiterbildung wird durch die Integration auf dem Arbeitsmarkt oder durch ein hohes Bildungsniveau begünstigt. Die grössten Unterschiede sind diesbezüglich bei der nicht-formalen Bildung festzustellen: Während die Teilnahmequote bei den Erwerbstätigen 55 Prozent beträgt, beläuft sie sich bei den Erwerbslosen auf 39 Prozent und bei den Nichterwerbspersonen auf 24 Prozent.

Es zeigt sich auch, dass mit dem Bildungsniveau einer Person die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie an Weiterbildungsaktivitäten teilnimmt. Während 69 Prozent der Personen mit einem Abschluss auf Tertiärstufe einen Kurs, ein Seminar oder eine andere nicht-formale Weiterbildungs-aktivität besucht haben, taten dies lediglich 19 Prozent der Personen ohne nachobligatorische Ausbildung.

Quelle: Medienmitteilung des BFS vom 11.5.2010