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CAS Rehabilitation und Gesundheitsförderung

Die Versorgung chronisch kranker und multimorbider Patientinnen und Patienten bedarf neuer innovativer Versorgungsansätze. Dabei rücken Prävention, Gesundheitsförderung und rehabilitative Pflege und Behandlung zunehmend in den Vordergrund.

Pflegepersonen erlangen in diesem Lehrgang das Rüstzeug, um gesundheitsfördernde und rehabilitative Konzepte in der Praxis umzusetzen. Zudem werden sie befähigt, neue Versorgungsansätze zu entwickeln und zu steuern, welche das Selbstmanagement der Betroffenen fördern.

Kursbeginn

11.09.2019
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Preis
7800.00 CHF

Kursadresse

FHS St.Gallen
Rosenbergstrasse 59
9001 St.Gallen

Kursziel

Die Absolventinnen und Absolventen

  • erkennen Versorgungslücken und Potentiale zur Gesundheitsförderung;
  • entwickeln innovative Ideen, um Herausforderungen in der Betreuung und Versorgung von chronisch kranken Menschen zu begegnen;
  • vertiefen ihr Fachwissen in der pflegerisch-rehabilitativen Versorgung;
  • entwickeln einen innovativen Lösungsansatz im eigenen Arbeitsumfeld;
  • realisieren eine innovative Projektidee, angepasst auf eine Problemstellung aus der Praxis;
  • entwickeln eine APN-Rolle oder ein Praxisentwicklungskonzept.

Inhalt

Modul 1: Gesundheitsförderung im ambulanten und stationären Bereich

  • Theorien und Modelle der Prävention
  • Diskussion und Vertiefung von Rehabilitationskonzepten
  • Pflegerische Schwerpunkte (Bewegungsförderung, Kontinenzförderung)
  • Cancer Survivorship
  • Technologien
  • Selbstmanagement und Edukation

Modul 2: Interprofessionelle Rehabilitationspflege

  • Care und Case Management
  • Organisations- und Versorgungsmodelle
  • Advanced Care Planning
  • Transition
  • Übergangspflege

Modul 3: Forschung und Praxisentwicklung in der Rehabilitation

  • Rollen- und Karriere
  • Evidenzbasierte Pflege (EBN), Klinisches Assessment
  • Interprofessionelle Forschung
  • Modul 3a Für Teilnehmende mit MScN-Abschluss:  Vertiefung APN, Forschung mit Fokus auf Mixed-Methods und Entwicklung von komplexen Interventionen
  • Modul 3b Für Teilenehmende ohne MScN-Abschluss: Praxisentwicklung und Forschungsanwendung

 

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich an Pflegefachpersonen aus unterschiedlichsten Bereichen des Gesundheitswesens (Akutspital, Rehabilitation, ambulante Pflege, Langzeitpflege) die berufsspezifischen Qualifikationen für den steigenden Versorgungsanspruch erreichen möchten. Oder auch an Pflegepersonen mit einem MScN Abschluss, die sich vor (zur Erreichung der notwendigen Zulassung von Fachhochschul-Masterabsolventinnen und -absolventen zu universitären Doktoratsausbildungen) oder während dem Doktoratsstudium spezifische Fach- und Sozialkompetenzen aneignen möchten.
 

Voraussetzungen

Zugelassen sind Personen

  • mit einem anerkannten Tertiärabschluss (Universität, Fachhochschule, Höhere Fachschule oder Höhere Berufs-/Fachprüfung);
  • mit qualifizierter Berufserfahrung;
  • mit einer Tätigkeit in einem Arbeitsfeld, in dem sie das Gelernte umsetzen können (Prinzip Transferorientierung).

Bewerberinnen und Bewerber, die über andere, vergleichbare Abschlüsse und entsprechende Berufserfahrung verfügen, können auf Basis einer individuellen Prüfung des Dossiers aufgenommen werden. Über die Zulassung entscheidet die Leitung des Weiterbildungszentrums.

Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens
Für Teilnehmende ohne Hochschulabschluss ist das Seminar Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens im Sinne einer Nachqualifikation obligatorisch.

Kursform

Live-Veranstaltungen

Unterrichtssprache

Deutsch