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Qualität

Die Weiterbildungs-Kurse und -Lehrgänge werden weitgehend von privaten Schulen angeboten. Die Konkurrenz ist gross, der Markt unübersichtlich und wächst stetig. Für die berufliche Weiterbildung wird in Tageszeitungen, Bildungsbeilagen, Gratisblättern und Zeitschriften viel Werbung gemacht.

Für Interessentinnen und Interessenten sind die Schulen schwer zu unterscheiden. Unter den zahlreichen Anbietern befinden sich auch schwarze Schafe. So ist nicht jedes Institut, das „Lernen im Schlaf“ oder fantastische Lernggewinne ohne Mühe und Pauken verspricht, seriös. Absolvierende müssen öfter erkennen, dass ihnen Lehrgänge, in die sie viel Zeit und Geld investiert haben, nicht weiterhelfen. Mühsam erworbene Diplome können sich als wertlos erweisen, weil die Arbeitgeber sie nicht anerkennen.

Viele Abschlüsse, Titel und Diplome, die in der Weiterbildung erworben werden, sind nicht geschützt. Andere sind vom Bund oder Kanton definiert oder anerkannt. In diesem Fall wird das Abschlussverfahren von öffentlichen Stellen überwacht.

Angesichts dieser Situation besteht bei den Konsumenten und Konsumentinnen ein grosses Bedürfnis nach Orientierungshilfen, Transparenz und Vergleichbarkeit. Welche Kriterien müssen berücksichtigt werden?

Eine Hilfe sind Labels für zertifizierte Organisationen. Zertifikate sollen Minimalstandards sichern und als Grundlage für behördliche Entscheide dienen. In der Weiterbildung gültige Qualitätslabels sind eduQua, ISO-Norm 9001:2000, Q2E. Das Q2E-Modell (Qualität durch Evaluation und Entwicklung) ist ein Rahmenmodell für ein Qualitätsmanagement an Schulen.