Das Erfolgsprojekt viamia, die kostenlose berufliche Standortbestimmung für Personen über 40, erreicht einen entscheidenden Meilenstein. Nach der erfolgreichen Pilot- und Aufbauphase unter der Federführung des Bundes liegt die Verantwortung für dieses wichtige Instrument zur Stärkung der Arbeitsmarktfähigkeit ab sofort vollständig in den Händen der Kantone.
Der entscheidende Wendepunkt 2026
Das Jahr 2026 markiert den strukturellen Übergang des Angebots:
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Finanzierung & Verantwortung: Bisher wurde viamia massgeblich vom Bund (SBFI) initiiert und finanziert. Seit Beginn dieses Jahres tragen die Kantone die alleinige Verantwortung für die Durchführung und die finanziellen Mittel.
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Eigenständigkeit bei hoher Qualität: Die Kantone führen das Angebot nun eigenständig weiter. Damit wird viamia fest in den kantonalen Strukturen der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (BSLB) verankert.
Bewährtes bleibt: Einheitlicher Standard schweizweit
Trotz des Wechsels in der Trägerschaft bleibt der Kern von viamia unangetastet. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das:
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Einheitliches Label: viamia bleibt als starke, schweizweite Marke bestehen.
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Gemeinsame Standards: Auch wenn die Kantone nun die Regie führen, wird nach den bewährten, national harmonisierten Qualitätsstandards beraten.
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Zielgruppe 40+: Das Angebot richtet sich weiterhin gezielt an Erwerbstätige über 40 Jahre, um deren berufliche Laufbahn frühzeitig und nachhaltig zu sichern.
Ein Rückblick auf die Erfolgsgeschichte
Was 2019 als Teil eines Massnahmenpakets des Bundesrates zur Förderung inländischer Arbeitskräfte begann, hat sich als unverzichtbares Tool etabliert. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und der Schweizerischen Konferenz für Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (SK BSLB) wurde ein Angebot geschaffen, das heute aus der Schweizer Bildungslandschaft nicht mehr wegzudenken ist.
Weitere Informationen: viamia.ch
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