Im Frühling 2025 untersuchten die HES-SO und die Universität Freiburg die Nutzung von KI. Über 98 % der Befragten fühlen sich mit generativer KI wohl. Am häufigsten werden ChatGPT, Copilot und Bildgeneratoren genutzt; insgesamt wurden über 30 Tools genannt (u. a. Gemini, DALL-E, DeepSeek). Rund 75 % der Studierenden und 65 % der Lehrenden verwenden KI täglich oder mehrmals pro Woche, meist seit ein bis zwei Jahren. Lehrende nutzen KI vor allem für Unterrichtsvorbereitung, Übersetzung, Ideenfindung, Recherche sowie Kursplanung; Studierende für Verständnis, Textüberarbeitung, Brainstorming, Übersetzung und Recherche. Die meisten gehen kritisch vor: Inhalte werden mit eigenem Wissen/Ideen verglichen und als Ausgangspunkt für weitere Abklärungen genutzt; nur 8 % übernehmen Texte direkt. Sorgen betreffen akademische Integrität, Kompetenzverlust, Ethik, Umweltwirkung, Kosten, Datenschutz, Urheberrecht und unklare Regeln. Gewünscht werden klare Vorgaben, gratis Tools, mehr Information, praktische Beratung und regelmässige Weiterbildungen. Die Resultate zeigen Anpassungsbedarf bei Prüfungen, Curricula und institutionellen Strategien in beiden Hochschulen.
Weitere Infos Website Projekt EduKIA (2025-2026)
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